Alfred Steinhardt


Biographie

 

Alfred Steinhardt wurde am 29. Oktober 1893 als Sohn des Kaufmanns und Fabrikbesitzers Rudolf Steinhardt (1845 -1927) und seiner Frau Sophie Steinhardt, geb. Steinhardt, in Fürth geboren. Nach dem Besuch der Volksschule war er Schüler am Humanistischem Gymnasium in der Königstraße 105 in Fürth, wo er auch Mitglied der Schülerverbindung Abituria war. Anschließend leistete er 1913 zunächst seinen Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger beim 9. bayerischen Infanterie-Regiment in Würzburg ab und begann danach ein Studium der Medizin. Gemeldet blieb er weiterhin in der elterlichen Wohnung in der Nürnberger Straße 31 in Fürth.

Mit der Mobilmachung und dem Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Alfred Steinhardt am 7. Oktober 1914 als Sanitäts-Unteroffizier zum 7. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment in Bayreuth eingezogen. Vom 1. November 1914 bis zum 20. April 1915 arbeitete er dann im 4. bayerischen Landwehr-Feldlazarett an der französischen Westfront. Anschließend nahm er an Stellungskämpfen im Wald von Malanceurt teil. Dort wurde Alfred Steinhardt am 19. Juni 1915 von einem deutschen Posten durch einen Brustdurchschuss getötet. Nach einer Aussage in den Bayerischen Kriegsstammrollen kam Alfred Steinhardt nachts um 2:15 Uhr aus der Richtung des Gegners auf den deutschen Graben zugelaufen und leistete einem „Halt“ des Postens nicht rechtzeitig Folge.

 


 Literatur- und Quellennachweise