Hugo Ullmann


Biographie

 

Hugo Ullmann wurde am 30. Januar 1894 als Sohn von Josef Ullmann und seiner Frau Rosa, geb. Goldschmidt, im unterfränkischen Hammelburg geboren, wo er vermutlich zunächst auch die Schule besuchte. Etwa ab 1911 wohnte die Familie dann in Fürth, wo sein Vater im 1. Stock der Fichtenstraße 62 ein Agenturgeschäft für Schuhwaren bertieb. Hugo Ullmann selbst arbeitete als Lagerist.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs zunächst noch nicht eingezogen, erhielt schließlich auch Hugo Ullmann den Befehl sich am 2. Januar 1915  als Rekrut beim Ersatz-Bataillon des 22. bayerischen Infanterie-Regiments in Saarbrücken zu melden. Nach seiner zweimonatigen Grundausbildung kam er dann als Teil der 5. Kompanie seines Regiments an die Westfont. Nur 12 Tage später wurde er dann zur 8. Kompanie des 23. bayerischen Infanterie-Regiments versetzt, mit der er an Kämpfen in Französisch-Flandern teilnahm. Am 22. September 1915 wurde er nahe des belgischen Dorfes Hollebeke am Oberschenkel verwundet und am 26. September in Vereinslazarett Leverkusen gebracht. Nach einem dreimonatigen Aufenthalt kam er dann zu Genesungskompanie seines Regiments nach Kaiserslautern am 15. März 1916 wieder zu seiner Kompanie an die nordfranzösische Westfront.

Er stirbt dort nach nur fünf Tagen am 20. März 1916 um drei Uhr nachts in einem Schützengraben nahe der Ortschaft La Bassée durch eine Artillerie-Granate. Sein Grab befindet sich unter der Nummer 241 auf dem deutschen Militärfriedhof von Meurchin.

 


Literatur- und Quellennachweise