Josef Oppenheimer


Biographie

 

Josef Friedrich Oppenheimer wurde am 24. März 1895 als Sohn des Kaufmanns Leopold Oppenheimer und seiner Frau Anna, geb. Erlenbach, in Nürnberg geboren. Die Familie zog daraufhin nach Fürth, wo Josef Oppenheimer nach seiner Schulzeit den Beruf des Kaufmanns erlernte. Anschließend verließ er, wie es in der Schicht des jüdischen Bürgertums üblich war, seine Heimatstadt, um in anderen Städten zu leben und zu arbeiten. Um 1914 wohnte er in Halle a. d. Saale im Königreich Sachsen. Gemeldet blieb er jedoch weiterhin in der Wohnung seiner Eltern in der Schwabacher Straße 9 in Fürth, da er mit 19 Jahren damals noch nicht volljährig war.

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs und der Mobilmachung meldete sich Josef Oppenheimer am 4. August 1914 freiwillig zum 6. bayerischen Feldartillerie-Regiments in Fürth. Nach der anschließenden Grundausbildung zum Kanonier beim II. Rekruten-Depot des Regiments kam er am 27. September 1914 an die französische Westfront, wo er bis zu einer Verwundung im Februar 1917 an Gefechten und Stellungskämpfen auf den Maashöhen und in den Argonnen teilnahm. Nach der Genesung im Feld-Lazarett kam er anschließend zur 2. Leichten Munitions-Kolonne des 8. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Er stirbt am 20. Oktober 1918 als Teil dieser Einheit im Alter von nur 23 Jahren.

 


 

 Literatur- und Quellennachweise