Max Ittmann


Biographie

 

Luisenstraße 9
MAX ITTMANNS WOHNHAUS IN DER LUISENSTRAßE 9 IN FÜRTH

Max Ittmann wurde am 24. Januar 1884 als Sohn des Kaufmanns und Rentiers  Salomon Ittmann und seiner Frau Rosa, geb. Jullmann, in Glogau (heute: Głogów) in Niederschlesien geboren. Nach seiner Schulzeit war Max Ittmann um die Jahrhundertwende wohl für seine Ausbildung zum Kaufmann ins fränkische Fürth gezogen.

Am 15. Juli 1913 heiratete er in Frankfurt am Main Selma Sander, Tochter des jüdischen Steuerassistenten Bernhard Sander und seiner Frau Jenny, geb. May. Das Paar bezog eine große Wohnung im 4. Stock der Luisenstraße 9. Max Ittmann hatte sich entzwischen zum Inhaber des Ausstattungsgeschäftes R. Bergel & Co. mit Sitz in der Weinstraße 6 (heute: Rudolf-Breitscheid-Straße) in Fürth hochgearbeitet.

Am 21. April 1915 wurde auch er als Teil des Landsturms zum Ersatz-Bataillon des 7. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments in Nürnberg eingezogen. Als Teil der 5. Kompanie des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments kam er am 14. Juli 1915 an die französische Westfront, wo er zunächst an Stellungskämpfen und der Schlacht an der Somme teilnahm. Ende Juni 1916 wurde seine Einheit dann an die rumänische Karpatenfront.

Max Ittmann stirbt dort am 10. September 1916 während Gefechten gegen russische Truppen bei Körösmezö (heute: Jassinja) in der jetzigen Ukraine infolge eines Halsschusses.

 


 

 Literatur- und Quellennachweise