Max Peiser


 

Biographie

 

Max Peiser wurde am 18. August 1893 als Sohn des Kaufmanns Moritz Peiser und seiner Frau Amalie, geb. Stein, in der preußischen Kreisstadt Koschmin in Posen geboren. Um die Jahrhundertwende war die Familie nach Fürth gekommen, wo Max Peiser die Israelitische Realschule und später das Humanistische Gymnasium in der Königstraße besuchte. Anschließend ging er vermutlich zur Ausbildung ins hessische Darmstadt.

Mit der Mobilmachung und dem Beginn des Ersten Weltkriegs wurde er dort vermutlich im Dezember 1914 zum neugebildeten 254. deutschen Reserve-Infanterie-Regiment eingezogen, mit dem er an Kämpfen an der russischen und rumänischen Ostfront teilnahm. Um 1917 wurde seine Einheit dann an die Westfront verlegt, wo er am 1. Mai 1918 im Alter von 25 Jahren nahe der nordfranzösischen Ortschaft Grivesnes starb. Sein Grab befindet sich auf dem NEUEN JÜDISCHEN FRIEDHOF in Fürth.

 


 

Literatur- und Quellennachweise