Truppenübungsplatz Hainberg

Der Hainberg, der zwischen Oberasbach, Kreutles, Nürnberg und der Fürther Südstadt liegt, diente als Truppenübungsplatz für die in Fürth stationierten Regimenter. Ab Januar 1914 wurde der Hainberg außerdem als Militärflugplatz genutzt. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs nahm der Betrieb weiter zu. Zur Ausbildung neuer Rekruten für die Westfront wurden auf dem Gebiet „kriegsmäßig ausgebaute Schützengräben“ ausgehoben, die regelmäßig an Feiertagen wie Ostern von der Fürther Bevölkerung besichtigt werden durften,

Am 1. Juli 1916 wurde Albert Rosenfelder vormittags um 9:55 Uhr auf „Platz 3 des Hainbergs […] im sogenannten Birkenwäldchen, zwischen Neumühl[e] und Gebersdorf […] gegen den Südhang der Rednitzstufe“¹, auf seinem Pferd sitzend, durch einen Kopfschuss getötet.

Truppenübungsplatz Hainberg
Eine Rumpler-Taube im Anflug auf den Flugplatz Hainberg (Archiv Heimatverein Oberasbach e. V.)
Soldaten Hainberg
Eingekehrte Soldaten im Gasthof Winkler direkt neben dem Truppenübungsplatz Hainberg  (Archiv Heimatverein Oberasbach e. V.)

Literatur- und Quellennachweise